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15.07.2026
09:00 Uhr
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Wie Eltern ihre Kinder online am besten schützen, ohne einen Krieg um Smartphone & Co. zu entfachen.

Was macht das Kind eigentlich den ganzen Tag mit seinem Smartphone im Netz? Viele Eltern und andere Erziehungsberechtigte bekommen davon nichts mit. Nur ein Datenpunkt: Nur in etwa der Hälfte der Familien gibt es Absprachen, welche Websites 6- bis 13-Jährige besuchen dürfen. Das ist ein Ergebnis der KIM-Studie 2024, für die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest gut 1.200 Familien befragt hat.
Andere Eltern beschränken mit allerlei technischen Mitteln die Internetzeit ihrer Kinder und versuchen zu überwachen, was diese im Netz machen. Das ist aber oft keine gute Lösung. Forscher der New York Institute of Technology und der Clemson University kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass die meisten Kontroll-Apps die elterliche Kontrolle über die auch gesetzlich gewollte Autonomie der Jugendlichen stellen. Das birgt Konfliktpotenzial und untergräbt das Vertrauensverhältnis, das Medienerziehung aufbauen müsste.
Eltern sollten die Mediennutzung ihrer Kinder begleiten, so Deborah Woldemichael, Leiterin der EU-Initiative klicksafe. Zum Jugendschutz gehört dabei mehr als technische Kontrolle. Dieser Artikel beschreibt, wie Sie das im Alltag ausgestalten. Außerdem nennt er Anlaufstellen, an die sich Eltern wenden können, die befürchten, dass der Medienkonsum ihrer Kinder aus dem Ruder läuft.